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 Gryffindortisch - 31. Oktober

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Saphira Alya Jane Brooks
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BeitragThema: Gryffindortisch - 31. Oktober   So Dez 30, 2007 12:12 am

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Amaya Yoko

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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Mo Dez 31, 2007 7:56 pm

„Du scheinst aus Erfahrung zu sprechen, wenn du das mit den rosaroten Haaren erzählst.“, stellte Amaya erheitert fest.
„Aber dein Bruder tut mir da ja schon etwas leid, wenn er so zu seinem Date gehen musste.“, meinte sie lachend, denn sie konnte sich das zu gut vorstellen.
Sie fand es zwar ungewöhnlich, aber schön, als Aurora sich bei ihr eingehakt hatte. Zusammen gingen sie zum Frühstück hinunter.
„Oh, Slughorn war sicher begeistert und hat ihr gleich ein paar Punkte zugesprochen, so wie ich ihn kenne.“ Amaya schüttelte den Kopf.
„Der gute Mann isst mehr, als ihm gut tut.“
Sie sprach zwar nie schlecht über einen Lehrer, aber Slughorn war tatsächlich ein wenig zu dick. Es passte gerade noch durch die Türen und für Amaya war es einfach unvorstellbar, so dick zu sein. Vor allem, nachdem sie selbst und ihre Familie alle sehr schlank waren, ging ihr das ein wenig gegen den Strich.
Die beiden gingen die große Treppe zur Eingangshalle hinunter und durchquerten sie.
„Deine Schwester will James Potter einen Streich spielen? Oh, da würde ich mich aber in Acht nehmen. Die Rumtreiber gehen manchmal ein wenig zu weit mit ihrem Sinn für Humor…“
Die Große Halle war noch nicht geschmückt, Amaya wunderte sich jedes Jahr, woher die Lehrer noch kurz vor dem Festessen die Zeit nahmen, die Halle zu schmücken und zu dekorieren, aber wenn sie alle zusammen halfen, dann musste es durch ein wenig Zauberei in relativ kurzer Zeit zu schaffen sein, überlegte sie.
„Ich bin gespannt, was du zu unserer Dekoration zu Halloween sagst, wenn die Halle heute Abend dann geschmückt ist.“
Sie erinnerte sich noch gut daran, wie sie in ihrem ersten Jahr über die Kürbisse und die Fledermäuse gestaunt hatte, die in der Halle geflogen waren. Außerdem gab es auch jedes Jahr ein besonderes Festessen, das manchmal wirklich ekelerregend aussehen konnte…
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Aurora_Sommerset



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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Mo Dez 31, 2007 9:49 pm

Aurora grinste. "Ich glaube James Potter kennt meine Schwester noch nicht besonders gut!", lachte sie. "Leo schlägt immer dann zu wenn man es am wenigsten erwartet.", setzte sie fort.
Sie warf einigen Schülern ein paar neugierige Blicke zu. "Übrigens um auf deine Frage von den Dates für den Ball zurück zu kommen. Leo hat ein paar abgelehnt, sie will mit keinem gehen, sie flirten lieber mit allen. Kann gut sein, das sie aber in letzter Minute noch jemanden zusagt.", antworete Aurora auf die Frage. "Ich mag Slughorn irgendwie, er ist ein herzlicher Mensch. Unsere Zaubertranklehrerin in Frankreich war eine richtige unfaire Person. Madame Curien hat uns alle Aufsätze noch einmal schreiben lassen, wen ein Rechtschreibfehler drinnen stand. Ausserdem gab sie den schwächeren Schülern im fast unlösbare Aufgaben, bei denen sogar die besten Schüler zu knabbert hatten.", erzählte das dunkelhaarige Mädchen.
Sie ließ sich auf die Bank fallen und zog Amaya neben sich.
Ihr Blick glitt durch die Halle. Vereinzeilt frühstückten schon einige Schüler. Aurora sah sich suchend um. Aber Will war noch nicht da.
Sie sah Amaya fragend an. "Was wollen sie den hier so dekorien?", fragte Aurora. "Ich finde die Halle schon mit der Decke einfach wunderschön. Ich kann mir auch nicht vorstellen was schöner ist als eine Sternenhimmel.", meinte das Mädchen.
Ihr Blick glitt wieder zum Eingang, doch sie konnte Will niergends sehen, genauso wie ihre Schwester. Gut Leonore würde auch noch ein bisschen länger brauchen. Vor allem nachdem Aurora, Leo's Schuhe unter ihrem Bett gefunden hatte.
Ein leichtes Lächeln stahl sich auf Auroras Gesicht.
"Ich bin mal gespannt als was die anderen Schüler so gehen werden. Ich bin mir fast sicher das ein Haufen Vampire, Ritter und sonstige historische Edelmänner dabei sind. Obwohl Teufel wäre sicher auch eine gute Verkleidung.", überlegte Aurora laut.
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Amaya Yoko

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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Mo Dez 31, 2007 10:02 pm

"Eure alter Zaubertranklehrerin klingt ja wirklich schrecklich. Da bin ich wirklich froh, denn mit Slughorn komme ich recht gut zurecht. Ich finde Slughorn ja auch nett, nur... nun ja, wenn er einen Schüler in den Krankenflügel schicken muss, weil ihn ein abgesprungener Knopf von Slughorns Weste getroffen hat, dann würde ich mir doch mal Gedanken machen, meinst du nicht?", erinnerte sich Amaya an den Vorfall, den sie einmal miterlebt hatte.
Sie blickte zur Decke empor und seufzte. Über ihnen flogen die dunklen Wolken über den Himmel, so schnell, wie Amaya es nur selten erlebt hatte.
"Mit dem Sternenhimmel wird das wohl heute nichts, aber dieses Unwetter kommt eher Halloween-like, schätze ich. Vielleicht bekommen wir heute Abend auch noch ein paar Blitze oder sowas. Bei so einem Sturm kann man nie wissen, was er so mit sich bringt."
Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht.
"Dekorieren? Oh, da lass dich mal überraschen, aber ich kann dir so viel verraten: es wird wunderbar."
Sie warf Aurora einen geheimnisvollen Blick zu und nahm sich dann ein Brötchen aus dem Korb, der direkt vor ihr stand.
"Ja, ich denke auch, dass es hier viele Vampire und ähnliches geben wird... deswegen ist eine Todesfee wohl auch nicht besonders einfallsreich. Aber ich bin da einfach nicht so erfinderisch, also werde ich wohl trotzdem als eine gehen", meinte Amaya schulterzuckend und griff dann nach dem Krug mit dem Kürbissaft und schenkte sich ein. Dann sah sie Aurora fragend an: "Magst du auch Kürbissaft?"
Ihr war nicht entgangen, dass sich ihre neue Freundin immer wieder umsah.
"Wartest du auf jemanden?"
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Aurora_Sommerset



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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Mo Dez 31, 2007 10:40 pm

Aurora drehte sich verlegen zu Amaya um. "ich war eigentlich mit Will noch verabredet, aber es schient so als wäre er wieder einmal zu spät.", erklärte Aurora.
"Ein Gewitter brauche ich nicht unbedingt. Ich würde doch lieber einen wunderschönen Sternenhimmel haben. Richtig passend zu meinen Elben-Outfit.", schwärmte das Dunkelhaarige Mädchen.
"Ich finde Todesfee interessant, ich glaube so viele werden hier auch nicht rumlaufen. Ein großer Teil der weiblichen Schüler wird als Engel, sexy Teufelchen, heiße Krankenschwester, Vampiellas, Königinnen oder Prinzessinnen. Oder sehe ich das falsch?", fragte Aurora. "Übrigens ist die Sache mit dem Knopf wirklich passiert?", fragte Aurora nach. "Oh, ja bitte schenk mir einen Schluck Kürbissaft ein. Das wäre wirklich lieb.", antwortet sie.
Sie griff nach einem Stück Toast. Schließlich überlegte sie sich was für eine Marmelade sie nehmen sollte.
Schließlich entschied sie sich für Erdbeermarmelade. Sie nahm sich die Schale und bestrich den inzwischen warmen Toast mit Marmelade. Sie biss herzhaft in das warme Frühstück.
"Willst du auch Erdbeermarmelade?", fagte Aurora und hielt Amaya das Schälchen hin.
Aurora schenkte sich auch noch eine Tasse heiße Schokolade ein. Sie liebte es den frühen Morgen mit einer Tasse des stimmungsaufhellenden Getränkes einzunehmen.
In Gedanken überflog sie noch einmal Text und Noten von dem neuen Lied.
"Wie wäre es mit einer Figur aus Gebrüder Grimm's Märchen? Oder aus 1001 Nacht?", kamm Aurora plötzlich die Idee.
"Wie wäre es mit einer arabischen Bauchtänzerin oder einer Prinzessin aus 1001 Nacht. Ohh oder Rapunzel oder Schneewitchen.", schlug Aurora noch eine Reihe von Verkleidungen vor. Sie stahlte. In Gedanken hatte sie schon die verschiedenen Kostüme überlegt.
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William Parker



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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Mo Dez 31, 2007 10:58 pm

Leicht abgehetzt erreicht William die große Halle. Sein Blick glitt durch die Halle. Dort am Gryffindor-Tisch saß das Mädchen, das er suchte. Er ließ sich neben Aurora fallen.
Er grinste sie an.
"Guten Morgen, mein Engel.", begrüßte er sie. William begrüßte seine beste Freundin jeden Morgen mit diesem Satz. Genauso wie er sie jeden Morgen mit einem Kuss auf beide Wangen begrüßte ebenso wie es die Franzosen taten.
Das Franzosen-Küsschen wurde von einigen Schülern nicht gerade wohlwohlend beobachtet.
Doch Will störte das ganz nicht besonders. Das Mädchen begrüßte ihn ebenfalls. Die junge Gryffindor hatte seine Krawatte bemerkt und band ihm diese. Er lächelte sie an.
"Was würde ich bloss ohne dich machen.", fragte er gespielt unbeholfen. Aurora lachte. "Übrigens wollte ich dich fragen, ob ich dich vorher in deinem Kostüme für meine Fotostrecke fotografieren darf?", fragte Will und sah sie mit einem Hundeblick á la Sirius Black an.
Jetzt erst bemerkt er das Mädchen neben Aurora. "Hi, ich bin William Parker, aber meine Freunde nennen mich Will.", stellte sich der Junge vor. Er hielt Amaya die Hand hin und lächelte sie charmand an. Er zwinkerte ihr kurz zu.
"Mhh, du bist auch wirklich hübsch!"; stellte Will plötzlich fest, als er sich das Mädchen genauer besah. "Wenn du mal Lust hast, kannst du doch mal für mich modeln, ich brauche ein paar hübsche Mädchen für meine Fotostrecke in der Hexenwochen.", erzählte William mit einem Lächeln. "Oh und das ist keine Anmache. Sondern lediglich eine Bitte. Du kannst Aurora fragen, es nichts verwerfliches dabei.", beschwor Will.
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Mo Dez 31, 2007 11:59 pm

Remus hatte Sirius und Peter nicht geweckt, da er sich dessen 100% bewusst war, dass
keiner der beiden sich freiwillig zum Aufstehen bequemen würde. Sirius einfach nur aus Faulheit und Peter, weil er dachte, dass es cool wäre das zu tun, was Sirius tat. Remus hatte ein schlechtes Gewissen, wenn er so über seinen Freund Peter dachte, aber es war nun mal so, doch er mochte ihn trotzdem. Er wusste, dass Peter kein Langschläfer war. Vor drei Jahren war er für ein paar Tage bei ihm zu Hause gewesen in den Sommerferien und seine Mutter war ganz verwirrt, als Remus nebenbei erwähnt hatte, dass Peter morgens kaum aus dem Bett zu kriegen war.
"Mein Peter? Da irrst du dich glaube ich. Peter ist doch immer der erste, der aufsteht. Kaum, dass die Sonne aufgeht: Er ist nie besonders lang im Bett vorzufinden!" hatte sie damals gesagt und seit dem Tag hatte er Peters Bewegungen und sein Verhalten ein wenig genauer unter die Lupe genommen. Und es war nun mal so, wie sich herausstellte, dass Peter alles tun würde, um so cool und lässig zu wirken wie Sirius und James.
Dass das nicht immer klappte führte bloß dazu, dass er Remus Leid tat und er ihn oft vor anderen in Schutz nahm.

Als Remus die Große Halle, die noch nicht besonders voll war, betrat wanderte sein Blick sofort zum Gryffindortisch und sein Herz
machte einen kleinen merkwürdigen Sprung, als er Amayas schwarze, unverwechselbare Haare sah. Sie saß neben einer der Zwillinge - Remus konnte die beiden nach 2 Monaten immer noch nicht auseinanderhalten -
und schüttelte gerade Will aus Ravenclaw die Hand, während er auf sie einredete. Bei diesem Anblick wurde Remus ein wenig neidisch.
Er wusste nicht wieso, aber er hasste es, wenn Amaya mit anderen Kerlen redete. Auch wenn sie wirklich nur redeten!
Hastig schritt er zu ihnen hinüber und fuhr sich einmal kurz durch die Haare. Verdammt, was mache ich da? stutzte er bei dieser Geste.
Ich benehme mich ja schon wie James, wenn er Lily sieht! Schnell zog er seine Hand wieder aus seinen Haaren
und steckte sie in die Hosentasche.
Er setzte sich direkt vor Amaya gegenüber von ihr hin. " Morgen!" sagte er zu den dreien, obwohl er nicht wirklich vorhatte
mit Will oder Leonore - oder war es Aurora? - zu reden. Er musste es jetzt endlich loswerden und Amaya fragen, ob sie
mit ihm zum Ball gehen würde!
"Amy .. kann ich kurz - also, können wir kurz miteinander reden?" fragte er und stellte sich nur halb so unbeholfen an, wie er sich fühlte.
Verdammt, sie wird Nein sagen!

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Amaya Yoko

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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Di Jan 01, 2008 12:54 am

Amaya hatte Aurora die Erdbeermarmelade dankend abgenommen und auf ihre Semmel gestrichen, und versuchte sich gerade, die Kostümvorschläge vorzustellen, als auch schon ein Ravenclaw neben Aurora auftauchte und sie ihm auf ganz vertraute Weise die Krawatte band.
"Hallo Will, ich heiße Amaya.", stellte auch sie sich vor.
Auf sein Kompliment hin stieg eine sanfte Röte in ihre Wangen und Amaya war ehrlich gesagt froh, dass er gleich hinzufügte, dass dies keine Anmache sein sollte.
"Eine Fotostrecke? Da musst du mir noch mehr erzählen, bevor ich da eine Entscheidung treffe.", meinte sie etwas schüchtern. Aurora machte bei dieser Fotosache mit, das klang schon mal gut, aber Amaya wollte erstmal wissen, worum es hier eigentlich ging.
Noch während sie das gesagt hatte, huschte ihr Blick zu Remus, der den Gryffindortisch entlang auf sie zu kam. Er sah irgendwie nervös aus, als ob ihn etwas bedrückte, von dem er nicht wusste, wie er es loswerden sollte.
"Guten Morgen, Remus.", begrüßte sie ihn mit einem Lächeln, das zwar ehrlich zeigte, dass sie sich freute ihn zu sehen, aber auch ein wenig besorgt aussah.
Sofort als er sie ansah, spürte sie das vertraute aber immernoch ungewohnte Kribbeln im Bauch. Sie holte tief Luft, um sich selbst ein wenig zu beruhigen und um Remus nicht zu verunsichern.
Er wollte mit ihr reden?
Amaya sank das Herz. Hatte er vielleicht noch vor ihr bemerkt, dass sie sich Hoffnungen zu machen schien? Und wollte er ihr jetzt sagen, dass daraus nichts werden würde?
Sie biss sich auf die Lippe. Hatte sie alles verbockt?
Bitte, sag alles, nur nicht das, flehte sie ihn in Gedanken an. Tu mir das nicht an...
"Klar... klar können wir miteinander reden. Willst du... ähm unter vier Augen?", fragte sie, nun doch unsicher. Wenn er fragte, ob sie kurz miteinander reden konnten, dann konnte das auch etwas heißen wie 'Kommst du mal kurz mit, ich möchte mit dir reden'.
Oder interpretierte sie aus Angst einfach zu viel in diesen Satz hinein?
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Di Jan 01, 2008 3:10 am

Remus hatte die ganze Zeit, kaum, dass er seine Frage ausgesprochen hatte, Amayas Gesicht betrachtet, in der Hoffnung irgendeine
Antwort aus ihrer Reaktion und ihrem Verhalten rauszulesen. Er sah, wie sie einmal tief durchatmete und ein kleiner Hoffnungsschimmer in ihm leuchtete auf.
Vielleicht war sie nervös!Viellecht war sie wirklich nervös, weil sie sich schon dachte, was er sie fragen würde.
Vielleicht würde sie ja tatsächlich ja sagen. Vergiss es! Nie im Leben! Wenn sie vorhatte auf den Ball zu gehen, dann hat
sie entweder schon jemanden oder sie will auch gar nicht gehen - schon gar nicht mit dir. Ihr seid nur befreundet. Ihr könnt gut miteinander reden
und lachen und was weiß ich was, aber mehr nicht!


Seine eigenen Gedanken machten ihn verrückt und versuchte sie beiseite zu schieben und die ganze Sache so neutral wie möglich zu sehen.
Es bestand doch immer eine winzige Chance. Was für eine Chance? Selbst wenn sie ja sagt, selbst wenn das mit euch klappen sollte: es geht doch eh nicht!
Oder willst du ihr etwa nach dem ersten Kuss kurz erzählen, dass du sie einmal im Monat mit Haut und Haaren auffressen würdest ohne mit der Wimper zu zucken?

Es war wirklich zum verrückt werden. Er hasste es über alles, wenn sein Werwolf-dasein sich wieder in den VOrdergrund drängte und alles was toll war zunichte machte.
Er war so in seinen Gedanken und Auseinandersetzungen vertieft, dass er es beinahe nicht mitkriegte, als Amaya ihm antwortete.
Unter 4 Augen?! - Natürlich! [i] Ich werde mich doch nicht vor Aurora - verdammt .. ist es vielleicht Leonore? - und Will zum Affen machen und einen Korb bekommen.
" Jaah .." sagte er und hatte das Gefühl nicht mehr in seiner Haut zu stecken - seine Stimme kam ihm so fremd vor.
Merkwürdig ruhig. Im Gegensatz zu seinem Herz, seinem MAgen und seinem Gehirn, die Achterbahn rasten.
" Vielleicht - wir könnten doch kurz raus gehen? Ich hab keinen Hunger - du?"
Das war allerding schrecklich gelogen, denn er hatte eigentlich absolut Hunger. Das Abendessen hatte er gestern ausgelassen, um die Hausaufgaben zu schaffen
und ein wenig früher ins Bett zu gehen. Er hoffte nur, dass sein Magen glecih nicht laut knurrte und ihnm verriet.

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Aurora_Sommerset



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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Di Jan 01, 2008 3:49 am

Aurora verdrehte die Augen. Will hatte wieder nur das künstlerische im Auge. Sie wollte Amaya gerade mehr drüber erzählen, als Remus auf sie zu kam. Der Junge wirkte irgendwie nervös. Schließlich bad er ihre neue Freundin um ein Gespräch. Aurora lächelte, da war ein schneller Abgang gefragt. Sie sah kurz Will an. Dieser nickte, als Zeichen das er verstanden hatte und erhob sich. Aurora zwinkerte den Jungen kurz zu.
"Ich werde dann mal schnell nach unserem Morgenmuffel sehen oder nein, ich glaube es ist besser ich zeige dir...", mit diesen Worten drehte sie sich zu Will um, "das worüber wir gesprochen hatten.", wies sie ihren Freund hin.
Aurora trank noch schnell aus und wandte sich an ihre Freundin. "Ich gehe dann schon mal vor. Wir sehen uns dann nachher.", sagte Aurora laut. Sie beugte sich zu Amaya hinunter und raunte: "Ich glaube es ist besser ihr zwei besprecht das in aller Ruhe."
Mit diesen Worten zwinkerte sie Remus zu. "Übrigens bin ich mir sicher das Leo das Leonore den zweiten Teil ihrer Schokolade in den Schuhen hat.", grinste Aurora und zwinkerte Amaya noch einmal zu. Sie hoffte das sie ihr mit diesem kleinen Scherz ein wenig was von der Nervosität genommen haben könnte.
Zusammen mit Will machte sie sich auf den Weg zum Ravenclaw-Tisch, damit Will noch was essen konnte. Der Junge verabschiedet sich mit den Worten: "Überleg es dir noch einmal Amaya." Er hackte sich bei Aurora unter und meinte: "Leo will ich jetzt noch nicht über den Weg laufen, sie soll erst einmal noch eine Tasse Kaffee trinken und dann sehen wir weiter.", lachte er. Aurora knuffte ihn in die Seite. "Hey, sie ist immerhin meine Schwester und noch dazu ein richtiger Morgenmuffel.", lachte nun auch Aurora. "Was hat es eigentlich mit dem Schuh auf sich und der Schokolade?", fragte Will nun neugierig. "Das erzähle ich dir später, übrigens die Noten sind heute von Chantel gekommen.", erzählte sie ihrem Freund. Will lächelte. "Dann lass nachher mal hören, Kleines.", forderet Will sie auf. "Ja, nachher.", sagte das Mädchen und ließ sich nun von Will an den Tisch der Raben ziehen.
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Amaya Yoko

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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Di Jan 01, 2008 2:55 pm

Amaya war froh um die Feinfühligkeit ihrer neuen Freundin und lächelte ihr zu.
"Ja... bis nachher.", rief sie ihr nach und lächelte in der Tat kurz über Leonore und ihre Schokolade, allerdings schweiften ihre Gedanken sofort zu Remus zurück und ihre Nervosität war wieder da.
Sie konnte Remus ansehen, dass er mit sich selbst haderte und sich offenbar selbst noch nicht ganz einig war, was er ihr sagen sollte. War es, weil er befürchtete ihre Freundschaft aufs Spiel zu setzen, wenn er jetzt sagte, dass aus den beiden niemals etwas werden würde?
Ihr Herz pochte laut gegen ihre Brust, sodass sie glaubte, Remus müsste hören, wie aufgeregt sie selbst war. Wie sollte sie bloß reagieren, wenn er ihr... einen Korb gab?
Was sollte er sonst vorhaben, wenn er unter vier Augen mit ihr sprechen wollte?
Würde sie es tatsächlich so ernst nehmen, wenn er sie zurückweisen würde? Oh Merlin, ja!
Amaya konnte es kaum glauben. Sie hatte sich soeben eingestanden, dass sie wohl von Remus tatsächlich mehr wollte, als nur befreundet sein. Diese Erkenntnis machte sie einen Moment wirklich sprachlos. Wieso kam sie erst jetzt zu diesem Schluss?, fragte sie sich. So fühlt es sich also an, wenn man verliebt ist..., schoss es ihr durch den Kopf und am liebsten wäre sie aufgesprungen und hätte gerufen "Ich bin verliebt!", doch davor konnte sie sich gerade noch bewahren. Merlin sei Dank hatte sie ihre Gedanken auch nicht gemurmelt - Remus hätte es sicher gehört.
"Jetzt.. können wir ja auch hier bleiben, oder?", fragte Amaya mit einem nervösen Lächeln, das wohl ein wenig merkwürdig aussehen musste - immer hin war sie einerseits wahnsinnig nervös, aber auf der anderen Seite einfach nur glücklich.
Er wird dich für verrückt halten, wenn du dich so komisch benimmst!, schalt sie sich selbst, doch auch das änderte kaum etwas.
Wenn er keinen Hunger hatte... War er so nervös, dass er nichts essen konnte? Oder hatte er das nur gesagt, damit sie rausgehen konnten?
Er wird mich nicht nur für verrückt halten... ich bin verrückt. Wenn ich mir noch mehr solcher dummen Fragen stelle garantiert!
Energisch wischte sie ihre Gedanken weg und sah Remus wieder an.
Was, wenn er nicht mal mit mir befreundet sein will?, tauchte die nächste Frage auf, die ihr ein wenig Angst einjagte. Ihr Magen zog sich schmerzhaft zusammen und sie verkrampfte sich. Bitte, lass Remus nichts merken!, schickte sie ihr verzweifeltes Stoßgebet gen Himmel.
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Di Jan 01, 2008 9:38 pm

Amaya hatte noch keine Zeit gehabt auf seine Frage zu antworten, denn schon sagte Aurora etwas. Im ersten Moment dachte Remus sie würde mit irgendeinem x-beliebigen
Thema anfangen und war schon kurz davor gewesen, verzweifelt loszuschreien, da ihn der Mut wieder verlassen würde, wenn jetz
das Thema wechseln würde, als er hörte, dass Aurora und Will gingen und sie sich nur verabschiedeten. Ja! dachte er insgeheim und ein erleichtertes Lächeln breitete
sich auf seinem Gesicht aus. Jetzt würde er es doch hinter sich bringen, Amaya zu fragen. Amaya schien zu warten, bis Aurora und Will entgültig gegangen waren, bevor sie antwortete.
"Jetzt.. können wir ja auch hier bleiben, oder?" antwortete sie und Remus hatte das Gefühl, dass sie ein wenig nervös war. Ihr Lächeln war nicht so, wie sonst, wenn sie miteinander
redeten, sondern ein wenig verlegen...ja, tatsächlich ein wenig nervös. Denk nicht, dass sie wegen dir nervös ist! Wahrscheinlich steht sie auf Will und ist so nervös,
weil sie mit ihm geredet hat!
Er hätte sich selbst ohrfeigen können, dass er wieder an Amaya mit einem anderen dachte, denn das schien ihm wohl den letzten Funken Mut zu nehmen.
Nein, er musste sich jetzt zusammenreisen und Amaya einfach fragen. " Ja klar. Wir können auch hier ..äh..reden!" sagte er schnell und griff beinahe ein bisschen zu schnell nach einem Brötchen,
da es ihm beinahe in die Butter ausrutschte. Mist! Beruhig dich! Er schnappte sich sein Messer und schneidete das Brötchen in der Mitte durch.
Anstatt jedoch Butter oder Marmelade noch sonst was draufzuschmieren, legte er das Brötchen wieder hin und zwirbelte mit der Hand an seinem Glas herum.
MIst .... jetzt sah sie, dass er nervös war. Schnell zog er die Hand zurück.
" Also .. was ich fragen wollte. Heut abend ist ja der Halloweenball und ... " er räusperte sich und blickte kurz zu ihr auf und dann wieder weg und wieder zurück.
" Gehst du schon mit jemandem hin? Also ich dachte, wir beide könnten doch vielleicht .." Seine Hand schellte wieder gefährlich schnell zum Becher, dass er beinahe umfiel.
" Würdest du mit mir hingehen?" schoss es dann beinahe aus ihm heraus.
Och Gott .. ich habs geschafft!

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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Di Jan 01, 2008 11:07 pm

Es war unübersehbar, dass Remus nervös war. Genauso nervös wie ich?, fragte sie sich. Aber warum war er so nervös?
Nun, vermutlich ist es nicht allzu leicht, jemandem einen Korb zu geben, vor allem wenn man ahnt, dass diese Person sich tatsächlich verliebt haben könnte., sagte eine Stimme in ihrem Kopf. Ein kalter Schauer lief ihren Rücken hinab und auch wenn sie alles andere als sicher war, dass die Stimme vielleicht doch gelogen hatte, versuchte sie, sie aus ihrem Kopf zu verbannen.
Ihr Frühstück hatte sie längst vergessen. Im Moment zählte nur ihre Angst und Nervosität, was er ihr so wichtiges zu sagen hatte. Sie verfolgte mit den Augen die Semmel, die er in der Hand hielt, denn sie wagte es kaum, ihm ins Gesicht zu sehen, auch wenn sie ab und zu nicht umhin kam, ihn anzusehen.
Als Remus dann von dem Halloweenball zu sprechen begann, war Amaya vollkommen verwirrt. Die vielen Fragen, die in ihrem Kopf umhergeschwirrt waren, kamen plötzlich zum Stillstand und sie vergaß sogar ihre Nervosität.
Der Halloweenball… als Amaya langsam begriff, wovon Remus sprach, wirbelten neue Fragen durch ihr Gehirn und sie musste sich konzentrieren, um mit zu bekommen, was Remus noch sagte.
Würdest du mit mir hingehen?
Diese Frage nahm alles in ihrem Kopf ein und verdrängte die anderen Fragen, doch es dauerte einen Moment, bis Amaya allmählich verstand, wovon er hier eigentlich sprach.
Oh Merlin! Er fragte sie ob sie mit ihm – mit ihm! zum Ball gehen wollte! Was für eine Frage!
Sie hätte laut auflachen können.
Und du dachtest, er würde nichts mehr mit dir zu tun haben wollen!, lachte sie über sich selbst.
Die Verkrampfung in ihrem Magen löste sich und die Anspannung fiel merklich von ihr ab. Ihr verblüfftes Gesicht strahlte von einer Sekunde auf die andere, als wäre die Sonne darin aufgegangen, und am liebsten wäre sie aufgestanden und wäre ihm um den Hals gefallen, doch sie widerstand diesem Drang. Vermutlich war es gut so, dass ihr das durch ihren Haustisch verwehrt wurde, dachte sie belustigt.
„Oh Remus“, sie strahlte noch immer und spürte, wie sich die Schmetterlinge in ihrem Bauch wieder selbstständig machten. Er war so nervös gewesen, weil er sie das fragen wollte! Sie sah ihm in die Augen und sagte dann nur ein Wort:
„Ja!“
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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Di Jan 01, 2008 11:27 pm

Zum Glück war Remus´ Becher nicht hingefallen und er konnte ihn noch schnell abfangen und wieder aufrecht stellen. Verdammt, er war so nervös, wie schon lange nicht mehr.
Er war einfach nur erleichtert, als er das, was er schon seit Tagen loswerden wollte, losgeworden war und es sich endlich getraut hatte. Ich bin ja mal ein toller Gryffindor! Ich trau mich ja noch nicht einmal ein Mädchen zu fragen, ob sie mit mir zum Ball geht! verfluchte er sich selbst in Gedanken. Er war schon um einiges ruhiger, als noch bevor, er Amaya gefragt hatte, jetzt mischte sich allerdings ANgst in seine NErvosität. Was würde sie antworten? Wollte sie überhaupt? KONNTE sie überhaupt? - Vielleicht war sie schon verabredet! Das Brötchen, das gerade eben noch auf seinem Teller gelegen war, hatte er nun zwischen den Händne und bemerkte gar nicht, wie er einzelne Krümel abzupfte und auf seinen Teller fallen ließ, während er auf eine Antwort von Amaya wartete. Sag bitte ja! Sag bitte ja! In ihrem Gesicht konnte er nicht viel erkennen. Einen Augenblick lang hatte er das Gefühl Verwirrtheit in ihren Augen zu sehen, doch dann stahl sich ein Lächeln über ihre Lippen. Er hatte das Gefühl, dass sein Herz wieder auf seine normale Höhe zurückkam. Dieses Lächeln sah nicht aus, als wenn es spöttisch oder hämisch wäre. Vielleicht freute sie sich sogar über diese Frage? .. Verdammt, warum kann ich nicht ihre Gedanken lesen? Wieso war diese Verwirrtheit in ihren Augen gewesen? Hatte sie das nicht erwartet? Das war doch total auffällig die letzten Tage .. sie hatte doch gemerkt haben müssen, dass ich etwas vorgehabt hatte sie zu fragen. Erst als er "Och Remus" und daraufhin ein deutliches " Ja!" hörte, lockerten sich seine Gesichtszüge und ein beinahe siegessicheres Grinsen huschte über sein Gesicht. Einen kurzen MOment tauchte vor seinen Augen ein Bild von einem WErwolf ein, doch er hatte keine Lust sich jetzt wieder DARÜBER den Kopf zu zerbrechen. Er wollte es jetzt nur genießen. Dass sie zugestimmt hatte ... " Wirklich?" fragte er nach, obwohl er keine Antwort erwartete. " Ich dachte schon du hättest schon eine Verabredung - ich komm ja ein wenig spät an!" grinste er. Aber er war sich sicher .. egal, was wer auch immer heute noch sagen würde, sein Grinsen würde nicht verschwinden. [i] Och Merlin! Sie hat Ja gesagt!!!

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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Mi Jan 02, 2008 12:00 am

Mit leuchtenden Augen sah Amaya Remus an und lächelte, als er einen Moment beinahe aussah, als hätte er soeben ein Spiel gewonnen. Oder hatte sie sich das nur eingebildet? Denn kurz darauf nahm sein Gesicht ganz kurz einen besorgten Ausdruck an, bevor er anfing zu grinsen.
„Ich dachte, du kennst mich.“, neckte sie ihn. „Ich rede normal kaum mit einem Jungen… wer sollte mich da schon fragen?“
Sie schüttelte beinahe etwas ungläubig den Kopf.
„Und ich wollte schon beinahe gar nicht hingehen!“, meinte sie. Dieser Entschluss kam ihr jetzt so komisch vor, wie war sie bloß auf diese dumme Idee gekommen?
Ich muss Aurora später noch bescheid sagen., dachte sie bei sich.
Sie hatte das Gefühl, sie müsste vor Glück platzen. Sie hatte wirklich alles erwartet, nur das nicht.
Unglaublich erleichtert wandte sie ihren Blick dem Tisch zu und sie sah die zum größten Teil zerkrümelte Semmel auf dem Teller, der vor Remus stand.
Ihr Lächeln wurde ein wenig sanfter und sie sah nun wieder hoch in Remus’ grau-blaue Augen. Als sie daran dachte, dass diese Augen sie sogar einmal bis in ihre Träume verfolgt hatten, erschien ein Hauch von Rosa auf ihren Wangen.
Eigentlich hätte es mir schon früher auffallen können, dass er nichts schlimmes sagt… sonst hätte er mich kaum mit Amy angesprochen, oder?, fiel ihr jetzt auf. Aber das konnte man ja nachher immer behaupten.
Es muss ihn wirklich viel Überwindung gekostet haben, mich zu fragen.
Sie musste zugeben, sie war nicht mal auf die Idee gekommen, jemanden zu fragen, und wenn sie es versucht hätte, wäre sie wahrscheinlich vor lauter Herzflattern ohnmächtig geworden.
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Mi Jan 02, 2008 4:37 pm

Remus musste beinahe über sich selbst lachen. Es war schon verrückt, was für einen Wirbel er um die Sache gemacht hatte und das nur weil er Angst hatte, dass Amaya Nein sagen würde. Und jetzt?!
Sie hatte Ja gesagt und es schien auch, als wenn sie sich ehrlich darüber freuen würde.
„ Natürlich hätte dich noch jemand gefragt!“ wiedersprach er ihr, als sie behauptete keinen Kontakt zu Jungs haben und dass sie niemand fragen würde. Nun gut, es stimmte, dass Amaya kein besonders kontaktfreudiger Mensch war. Bis vor 2 Monaten im Zug hatte er noch nie mit ihr gesprochen.
Und dass sie besonders schüchtern bei Jungs war konnte er sich auch vorstellen. Plötzlich kam Remus ein Gedanke, für den er sich schon beinahe gleich schämte. Jetzt dacht er tatsächlich so wie James und Sirius wahrscheinlich dachten! Wenn Amaya nicht viel mit Jungs zu tun hatte außer mit ihm, war sie noch wahrscheinlich Jungfrau .. und vielleicht sogar ungeküsst!
Hör auf an sowas zu denken, Remus! ermahnte er sich selbst, denn er spürte schon, wie ihm wärmer wurde und er hoffte, dass Amaya es nicht merkte.
„ Und? … Als was gehst du? Hast du schon ein Kostüm?“ fragte er schnell, um vom Thema abzulenken. Er selbst hatte noch keine Ahnung, als was er gehen sollte. Bis jetzt hatte er sich nur Gedanken gemacht, mit WEM er ging. Beziehungsweise, mit wem Amaya ging.
Ein Blick auf seinen Teller verriet ihm, dass sein Brötchen nur noch ein Krümelhaufen war. Schnell ließ er den Haufen mit seinem Zauberstab verschwinden und schnappte sich ein neues, in der Hoffnung, dass Amaya es nicht richtig aufgefallen war, was er mit dem alten gemacht hatte. Er schmierte sich ein wenig Butter drauf und darauf Marmelade und biss hungrig hinein, immer noch auf Amayas Antwort wartend und den Blick auf sie geheftet.

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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Mi Jan 02, 2008 5:19 pm

„Ja, red mir das nur ein. Ich verspreche dir, bis heute Abend wird mich keiner noch fragen.“
Amaya lachte ihm ins Gesicht. „Und ich würde dir raten, keine Wette dagegen einzugehen – du würdest nur verlieren.“
Jetzt machte es ihr gar nichts mehr aus, dass sie sonst keiner fragte (denn dessen war sie sich absolut sicher). Sie konnte sich im Moment wirklich keinen besseren Partner für den Ball denken. Bei dem Gedanken versuchte sie vergeblich, nicht wieder zu erröten.
Sie sah auf ihren Teller und nahm nun auch wieder ihre Semmel auf und fuhr mit ihrem Frühstück fort. Plötzlich hatte sie auch wieder Appetit, den ihr die Nervosität vorhin genommen hatte. Amaya ging nicht weiter auf den Haufen von Krümeln ein, den Remus eilig verschwinden ließ. Sie fand es wirklich toll, dass er sich überwunden hatte und sie gefragt hatte.
Beinahe schien es ihr, als hätte er damit in ihr ein Feuer entfacht, das sie von innen heraus wärmte und ihre Augen vermutlich zum Leuchten brachte. Und dieses Leuchten würde vermutlich auch den ganzen Tag nicht erlöschen, es war, als könnte ihr an diesem Tag einfach nichts Böses widerfahren, als hätte sie einen Schutz aus Glück um sich gelegt.
Als er allerdings auf ihr Kostüm zu sprechen kam, überlegte sie kurz. Sie würde wohl bei der Todesfee bleiben, allerdings musste sie ihr Kleid dafür noch ein wenig abändern. Und es blieb die Frage, ob ihre Schminke dafür reichte… oder ob sie sich dafür noch einen Zauber suchen musste.
„Willst du das wirklich wissen?“, fragte sie daher ein wenig ablenkend. „Willst du dich nicht lieber überraschen lassen?“
Sie blinzelte ihm zu.
„Hast du denn schon ein Kostüm?“, stellte sie nun die Gegenfrage. Wenn nicht, dann hatte er nicht allzu viel Zeit, sich noch eins zu beschaffen. Außer er hatte schon eine genaue Idee. Vielleicht konnte sie ihm ja auch helfen…?
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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Mi Jan 02, 2008 6:47 pm

Während Remus gesprochen hatte, war sein Blick fest auf Amaya geheftet. Ihre großen, dunklen Augen strahlten ihn an und ihm wurde erneut wieder ein wenig warm. Wenn sie ihn noch weiter so anschauen würde, konnte er nichts garantieren …
Schnell wandte er den Blick ab und widmete sich seinem Brötchen. Als Amaya wieder zu reden anfing, sah er automatisch nach oben und er schaffte es nicht, sich auf ihre Worte zu konzentrieren. Seine Augen huschten über ihr schmales Gesicht. Sie war ziemlich bleich, doch längst nicht so käsig und knochig wie Catherine Jones aus Hufflepuff und auch waren ihre Augenbrauen nicht so wuchtig wie die von Catherine, sondern schmal und gebogen. Ihre dunkelbraunen, beinahe schwarzen Augen strahlten eine solche Wärme aus, wie er sie bei ihr noch fast nie gesehen hatte und ihre eher schmalen, dennoch vollen Lippen formten Wörter, die beinahe gar nicht bei ihm ankamen. Seine Augen verfolgten ihre pechschwarzen, glatten Haare die ihr über den Rücken fielen und glänzten, wenn sie sich beim Reden bewegte. Er musste sich zurückhalten, um die Hand nicht auszustrecken und diese wunderbaren seidenen Haare anzufassen. Erst als Amaya ihn fragend ansah blickte er wieder konzentriert auf und versuchte die Worte, die er gehört hatte, jedoch nicht wirklich registriert hatte, zusammen zu legen. „ Hm .. okay .. dann lass ich mich überraschen!“ lachte er und grinste sie an. Er war schon gespannt, als was sie gehen würde. Ein Bild von Amaya in einem wunderschönen enganliegenden Kleid erschien vor ihm. Ihre Haare fielen locker hinunter und sie strahlte ihn an.
Och Merlin … reis dich zusammen!
„ Nein .. ehrlich gesagt hab ich noch nicht wirklich darüber nachgedacht, als was ich gehen soll,“ grinste er. „ Ich weiß, ich bin ein bisschen spät dran!“ Jaaah .. das war er tatsächlich!
Aber wie um Himmels Willen soll ich mir Gedanken über mein Kostüm machen, wenn ich nur noch Amy im Kopf hab?! … Och Merlin … Es traf ihn mit einem Schlag.
Er hatte sich wirklich verliebt!

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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Mi Jan 02, 2008 7:36 pm

„Ich würde dir raten, nicht als Vampir zu gehen… erstens werden wahrscheinlich die meisten so gehen und außerdem… passt das gar nicht zu dir.“
Nein, beim besten Willen, das passte wirklich nicht zu ihm. Amaya versuchte, ihn sich mit langen Eckzähnen und dunklen Ringen unter den Augen vorzustellen… nein, wirklich nicht. Und der Gedanke, dass er furchteinflößend aussehen sollte… nein, das passte nun wirklich nicht zu Remus. Und einen lieben Vampir gab es schließlich nicht.
Sie biss gedankenverloren in ihre Semmel und ließ ihren Blick durch die Halle gleiten, wobei sie sich keine Hoffnung machte, da irgendeine Idee zu bekommen. Verträumt folgte sie der grauen Dame mit dem Blick bis sie in der Wand verschwand.
Einen Moment sah Amaya die Wand an, dann drehte sie sich mit einem breiten Lächeln zu Remus zurück und schaute ihn verschwörerisch an.
„Wie wär’s mit Geist?“, schlug sie vor.
„Das würde nicht nur gut zu mir passen, das könnte man mit ein paar Zaubern bestimmt auch recht eindrucksvoll gestalten.“
Während sie auf seine Reaktion gespannt war, malte sie sich aus, wie das aussehen könnte. Es gab garantiert einen Zauber, mit dem man jemanden für eine gewisse Zeit leicht durchscheinend machen konnte. Und sie hatte erst vor kurzem von einem anderen Zaubertrick gelesen, wie man etwas zum Leuchten bringen konnte. Wenn er dann auch noch passend entweder alte Sachen anzog, etwa wie die von Nick, dem Hausgeist von Gryffindor… oder aber etwas ganz schäbiges, das würde auch gut passen…
Und dann mit ihr daneben! Es wurde ja allgemein hin angenommen, dass Todesfeen vor den Häusern der Familien sangen, in denen jemand starb – da passte ein Geist geradezu perfekt dazu.
Sie sah Remus gespannt an und fügte ihrem Vorschlag noch das Angebot hinzu: „Ich kann dir helfen, wenn du willst. Ich habe erst vor kurzem in der Bibliothek einen passenden Spruch gefunden. Die ‚Effekte’ sollten also kein großes Problem sein.“
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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Mi Jan 02, 2008 9:12 pm

Es war unbegreiflich für Remus, wie das hatte passieren können. Natürlich, er hatte schon immer Interesse am anderen Geschlecht gezeigt und auch ein paar Dates oder One-Night-Stands gehabt, aber nie im seinem Leben hatte er sich wirklich verliebt. Es war überhaupt absolut undenkbar, dass er sich verlieben konnte, da er von vorneherein wusste, dass es nicht klappen würde. Wie denn auch, wenn er sich einmal im Monat zum Werwolf verwandelte. Und DAVON würde er ganz sicher keinem erzählen, denn das hatte er nie und würde es nicht tun. Seine Freunde, Sirius, James und Peter hatten das ganz alleine herausgefunden und dass sie immer noch zu ihm standen, bewies ihm, wie sie tief ihre Freundschaft war. Aber eine ernsthafte Beziehung hatte er noch nie eingehen wollen und konnte es auch nicht. Umso schlimmer war es, dass er sich jetzt wirklich verliebt hatte. Natürlich hatte er schon vor einiger Zeit gemerkt, dass er Amaya gegenüber ein wenig mehr als Freundschaft verband, aber er hatte nicht gedacht, dass es wirklich so weit kommen würde, dass er vor Nervosität ein Brötchen zerstümmeln würde oder tagelang daran denken würde, wie er sie bloß fragen konnte, ob sie mit ihm zum Ball ging. Verdammt … Er wusste nicht, was er dagegen tun sollte. Er DURFTE sich nicht in sie verlieben. Es war ausgeschlossen. Einfach ignorieren konnte er sie nicht, alleine aus dem Grund, dass er wusste, dass Amayas Selbstbewusstsein vermutlich einen gehörigen Knacks bekommen würde und das könnte er sich nicht verzeihen. Aber er konnte doch nur mit ihr befreundet sein … er hatte noch nichts gesagt und zum Ball gehen konnten sie schließlich auch, wenn sie nur Freunde waren! Genau, so würde er es machen.
Er richtete seinen Blick wieder von seinem Marmeladenbrötchen auf und sah Amaya zu, wie sie beinahe begeistert von der Idee erzählte ihn als Geist gehen zu lassen. Er hatte jetzt absolut keinen Kopf sich das in seiner Fantasie vorzustellen, zu sehr kreisten seine Gedanken darum, wie er noch das Schlimmste verhindern konnte, allerdings klang „Geist“ besser , als gar nichts und wenn Amaya noch wusste, wie sie ihn verkleiden konnten, dann war es gut.
„ Hm.. Ja natürlich. Ich könnte als Geist gehen, wenn du mir helfen könntest beim Verkleiden!“ antwortete dankend und setzte ein Lächeln auf, das wohl merkwürdig aussah. Einerseits wollte er sie anstrahlen, weil sie Ja gesagt hatte und er tatsächlich mit ihr heute Abend eine Verabredung hatte, andererseits wollte er dieses strahlende Lächeln aus allen Kräften verhindern, denn Freunde
lächelten sich nicht so an. ..oder?!
Natürlich .. eine Freundin konnte man doch anlächeln. Remus´ Gesicht entspannte sich.
Ich kann eigentlich so wie immer sein. Hauptsache ich küsse sie heute Abend nicht oder sonst was! Sie hatte schließlich keine Ahnung von seinen Gefühlen und er konnte sich auch nicht vorstellen, dass sie sie erwiderte...also war noch einmal alles gut gelaufen. Jetzt musst er nur noch das schreckliche Herzklopfen unter Kontrolle kriegen.

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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Mi Jan 02, 2008 10:38 pm

Amaya sah, wie kurz ein Schatten über sein Gesicht huschte und das Lächeln auf ihren Lippen schwand ein wenig. Gefiel ihm die Idee nicht? Oder woher konnte das kurzzeitig doch sehr schiefe Lächeln gekommen sein?
Stell dir nicht so viele Fragen, die du nicht beantworten kannst… frag lieber jemanden, der es kann!, sagte die Stimme in ihrem Kopf und sie sah ein, dass das wohl das sinnvollste war.
„Wenn dir das nicht gefällt, dann überlegen wir uns was anderes.“, meinte sie vorsichtig. Das Verkleiden an sich wäre sicher nicht so schwierig und würde ganz bestimmt Spaß machen, besonders, wenn sie die Zauber ausprobierten.
Sie erinnerte sich daran, wie ihre Mutter früher mit ihr Kostüme gemacht hatte und wie sie einmal den Zauberstab ihrer Mutter genommen hatte und versehentlich das ganze schöne Kostüm in Flammen aufgehen hatte lassen. Ihre Mutter hatte sich dann die Mühe gemacht und das ganze über Nacht noch mal hergerichtet, während Amaya in ihrem Zimmer geweint hatte, weil sie nun kein Kostüm mehr hatte.
Mit Zauberei konnte man da schon einige interessante Dinge anstellen… Damals hatte sie einen Stirnreif zu ihrem Kostüm bekommen, von dem immer wieder Feenartige Abbilder davonflogen oder es umkreisten.
Und jetzt würde sie Remus helfen, sich selbst durchscheinend zu machen – vorausgesetzt, er war einverstanden. Aber was konnte er gedacht haben, wenn nicht das?, fragte sie sich verzweifelt. Schon wieder eine Frage, die ich nicht beantworten kann!
„Ich helfe dir natürlich gern, auch wenn du einen anderen Vorschlag hast. Ich brauch nur noch davor ein kleines bisschen Zeit um mein eigenes Kostüm noch ein wenig zu gestalten.“
Aber wie lange das dauern würde, wusste sie noch nicht genau. Aber allzu lange sollte es nicht dauern. Vielleicht leistete Aurora ihr Gesellschaft, immerhin hatte sie davon gesprochen, auch das Kleid ihrer Schwester noch kürzen zu müssen.
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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Mi Jan 02, 2008 10:57 pm

cf: Schulsprecherräume | James Schlafzimmer

Der junge Potter war langsam die Gänge entlang geschlendert. Natürlich nicht mit eingefallenen Schultern und hängendem Kopf. Nein, sondern wie James Potter eben – voller Stolz., mit erhobenen Haupt und mit seinem charmanten Lächeln auf den Lippen, welches so einige Mädchen um den Verstand brachte.
Seine Gedanken schweiften gerade zu Saphira und Lily als er mit einem Mädchen zusammen gekrachte. Diese drohte zu Boden zu fallen, doch dank seiner Reflexe schaffte James es gerade noch ihren Arm zu erwischen und zu festzuhalten. Nach diesem Schock, der sich auch auf James Gesicht wiederspiegelte, legte er wieder das Lächeln auf und entschuldigte sich bei dem Mädchen für seine Dummheit.
„Es tut mir Leid. Ich hab dich nicht gesehen.“, entschuldigte James sich zum zweiten Mal und ließ den Arm des Mädchens los. „Nein nein, ich hät besser hingucken müssen, wo ich hinlaufe.“, erwiderte das Mädchen und strich sich ihre Haare aus dem Gesicht. James schmunzelte und schüttelte mit dem Kopf.
„Es ist wirklich nett von dir, aber wir beide wissen genau, dass ich schuld an diesem Crash bin. Obwohl das ja noch nicht einmal ein Nachteil ist.“, fügte James charmant hinzu und das Mädchen lächelte leicht berührt. Ihre Wangen färbten sich rosa und sie sah dennoch in James Augen.
„Entschuldige nochmal.“, meinte James, nachdem sie eine leichte Spannung zwischen den beiden aufgebaut hatte, da sie sich einander in die Augen gesehen hatten. Er beugte sich zu ihr hinunter und gab ihr einen kurzen Kuss auf die Wange, wobei er (ganz ausversehen) ihren Mundwinkel berührte. „Man sieht sich.“, flüsterte James dem Mädchen zu, ehe er an ihr vorbei ging und sich weiter auf den Weg nach unten machte.

Nach wenigen Minuten dann erreichte James die Große Halle. Als er den Gang, indem er mit dem Mädchen zusammen gestoßen war, verlassen hatte, hatte er sich noch einmal nach ihr umgesehen. Sie hatte dort immer noch gestanden. Jetzt war James bei bester Laune und mit einem solchen Grinsen betrat er auch die große Halle. Er ließ seinen Blick kurz über die Menge schweifen und ging dann auf den Haustisch der Löwen zu. Soweit er es sehen konnte war Remus der Einzige seiner drei besten Freunde, der schon am Tisch saß und sich mit – wow, er unterhielt sich tatsächlich mit einem Mädchen. Zwar etwas skeptisch aber mit dennoch noch besserer Laune ging James auf seinen besten Freund zu und ließ sich neben ihn fallen. „Guten morgen ihr zwei.“, begrüßte er seinen Freund und sie ihm Unbekannte. Nun gut, er hatte sie schonmal gesehen, aber James war noch nie gut gewesen in Namen merken, deswegen hatte er auch ‚ihr zwei’ gesagt.
James sah sich abermals um und diesesmal gründlicher, doch immer noch nicht, konnte er weder Peter noch Sirius sehen. „Ey Moony.“, murmelte James und beugte sich leicht in Remus Richtung. „Pad und Wormtail schlafen noch?“, fragte er und griff nach einem der warmen Brötchen.
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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Mi Jan 02, 2008 11:01 pm

Leonore kam in die große Halle gehetzt. Im Gegensatz zu ihrer Schwester war Leo nicht gerade besonders ordentlich. Ihre Bluse hing halb aus dem Rock, eine der Strümpfe war nach unten gerutsch. Sie sah irgendwie aus, als wäre sie gerade in einem Besen gestiegen. Noch ein wenig mürrisch ließ sich das Mädchen auf eine Bank nieder.
Sie griff erst einmal nach der Kanne mit heißer Schokolade und schenkte sich eine Tasse ein. Sie nahm sich einen Toast und bestich sich ihn mit einer dicken Schicht Marmelade. Sie biss hinein und nahm fast gleichzeitig einen Schuck aus der Tasse. Leo war einfach ein Chaot.
Die Laune des Mädchen besserte sich schlagartig. Nun begann sie sich in der Halle umzusehen. Suchend sah sie sich nach ihrer Schwester an. Sie sah das Mädchen bei den Raben am Tisch sitzten. "Guten Morgen Schwesterchen!"; rief Leo quer durch die ganze Halle. Aurora drehte sich um und winkte ihrer Schwester zu. Leo war nun wirklich besserer Laune.
Sie zwinckerte einigen Jungs zu die sich nach der Schreierin umgedreht hatten. Leonore liebte es zu flirten. Sie grinste und nahm sich noch ein Brötchen. Einige Mädchen aus Slytherin sahen sie pickeriert an. Leonore streckte ihnen die Zunge raus. Sie lachte. Zum Glück hatte es keiner der Lehrer bemerkt. Sie lachte. Ja, sie war eine kleiner Kindskopf. Leonore sah sich am Tisch um, ob nicht irgendwo ein Flirtobjekt saß oder noch besser jemanden den sie über Quidditch voll labbern konnte.
Das dunkelhaarige Mädchen trank noch einmal einen Schluck aus der Tasse und biss nocheinmal in ihr Marmeladenbrötchen. Ihre Schultasche hatte sie einfach mitten im Gang liegen gelassen.
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Do Jan 03, 2008 12:12 pm

Amayas Gesicht oder besser ausgedrückt das Strahlen in ihren Augen schien plötzlich für Remus erloschen sein, kaum, dass er ausgesprochen hatte. Verdammt…so wie ich mich benehme, denktsie sicher schon, ich bereue es schon, sie gefragt zu haben! Tust du ja auch!
Aber doch nur, weil daraus nichts werden kann und ich auch für nichts heute Abend garantieren kann! Remus wischte sich schnell diese Gedanken aus dem Kopf; er wollte erst daran denken, wenn es soweit war und sich nicht jetzt schon den Morgen versauen, der so schön angefangen hatte!
„ Doch doch … ich find die Idee als Geist zu gehen, gut! Wirklich!“ lächelte er wieder normal.
„ Wäre echt nett, wenn du mir helfen könntest. Im Normalfall verkleide ich mich nicht so oft als Geist…“ grinste er. Genüsslich biss er von seinem Brötchen ab und nahm einen Schluck von seinem Kaffee. „ Weißt du was wir jetzt haben?“ fragte er, um irgendein Thema hervorzubringen, obwohl er wusste, dass sie jetzt Verteidigung gegen die dunklen Künste hatten.
Doch plötzlich kam James von hinten an und setzte sich neben ihn. Leicht erschrocken zuckte Remus zusammen und drehte sich anschließend zu James um, der die beiden gerade begrüßt hatte.
„Morgen…“ antwortete er nur, denn schon stellte James ihm eine Frage. Im Normalfall weckte er Sirius und Peter, wenn er ging, aber heute war er am Morgen mit den Gedanken bei Amaya gewesen und hatte es vergessen. „ Mist, ich hab vergessen sie zu wecken. Moment .. ich schreib ihnen ein Memo!“ Er zog seinen Zauberstab heraus und zauberte schnell ein Stück Pergament und eine Feder hervor, mit der er dann an Sirius und Peter schrieb:
Hey Tatze, Wormtail! Ihr solltet langsam aufstehen und zum Frühstück kommen … hab vergessen euch zu wecken! Remus

Noch einen Anstoß von seinem Zauberstab und das Memo flog über der Großen Halle hinaus in die Schlafsääle.

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BeitragThema: Re: Gryffindortisch - 31. Oktober   Do Jan 03, 2008 1:45 pm

Amaya war nur halb beruhigt, denn so wusste sie wieder nicht, was gerade mit ihm los gewesen war. Vielleicht sollte sie es einfach vergessen, dachte sie. Am Ende habe ich mir das bloß eingebildet.
Wieder erschien ein Lächeln auf ihrem Gesicht, als er meinte, dass er sich normalerweise nicht wie ein Geist kleidete.
„Na klar helfe ich dir da.“, versprach sie ihm.
Sie wollte ihm gerade sagen, dass sie jetzt Verteidigung gegen die dunklen Künste hatten, als James Potter auftauchte und sich zu Remus setzte.
„Guten Morgen“, antwortete sie auf seinen Gruß hin, ihre Stimme war allerdings wieder deutlich leiser geworden.
Sie wusste nicht, was sie von James Potter und Sirius Black halten sollte – einerseits fand sie einige (längst nicht alle!) ihrer Streiche lustig, andererseits konnte sie kaum fassen, wie viele Herzen sie schon gebrochen hatten, offenbar ohne jegliches schlechtes Gewissen zu haben.
Jedenfalls zog sie es vor in Anwesenheit von wenigstens einem der beiden möglichst still zu sein und keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen – worin sie ja jahrelange Übung besaß.
Das Memo von Remus nahm sie dagegen interessiert auf, sie wusste, dass auch er oft in der Bibliothek saß und vermutlich schon einige mehr Zauber kannte, als die anderen aus ihrem Jahrgang – mit ein paar Ausnahmen natürlich.
Amaya wandte sich wieder ihrem Frühstück zu und richtete ihren Blick hauptsächlich auf ihren Teller.
Wieder wanderten ihre Gedanken zu ihrem Kostüm, sie hatte schon eine ziemlich genau Vorstellung, wie sie ihr Kleid abändern würde – und zu dem Ball heute Abend. Sie war schon gespannt darauf, was Aurora dazu sagen würde, dass Remus sie gefragt hatte.
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